165 Tage Wahlkampf für eine bessere Stadt

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165 Tage Wahlkampf sind mit der gestrigen Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters zu Ende gegangen.Ein Wahlkampf der, wie uns auf dem brandenburgischen Landesparteitag in Potsdam bescheinigt wurde, bundesweit für die Partei DIE LINKE Maßstäbe gesetzt hat. 

Alles begann mit einer Verkündung

Am 5.10.2017 verkündete René Wilke seine Kandidatur um das Amt des Oberbürgermeisters.Er bildete ein Wahlteam aus Leuten, von die er fest überzeugt war, dass sie mit ihm den steinigen Weg des Wahlkampfes bestreiten würden. Und so war es auch. Ein Team aus Linken, Grünen und parteilosen bildeten eine feste Gemeinschaft.

Viele Elemente zum Erfolg

Dieses Team entwickelte eine beispiellose Strategie, um den Weg ins Rathaus zum Erfolg werden zu lassen.3 Zukunftswerkstätten mit ca.180 Teilnehmern bildeten den Auftakt. In diesen Werkstätten wurden Ideen und Visionen gesammelt die dann zum großen Teil in das Wahlprogramm eingeflossen sind.In 4 Livestreams konnten die Leute Fragen stellen, die dann sofort beantwortet wurden. Über 1000 Plakate wurden in der gesamten Stadt aufgehängt mit dem einfachen Slogan „Frankfurt geht besser“.6 Filme wurden von den Jungs von Fensterplatz-Film produziert, die es so mit Sicherheit noch nicht gab. Eine Wahlzeitung die an alle Frankfurter Haushalte verschickt wurde, wurde produziert. Tausende Flyer wurden verteilt. In einem großen Neujahrsempfang wurde das Programm vorgestellt.

Zu Hause bei den Wählern

Eines der zeitaufwendigsten Wahlkampfelemente waren aber die Besuche bei den Wählern zu Hause. In den sogenannten Wohnzimmergesprächen, wovon es gut 50 gab, wurden wir zu den Wählern nach Hause eingeladen und René konnte von seinem Wahlprogramm berichten und die vielen Fragen direkt beantworten.
In mehreren, von uns selbst organisierten Veranstaltungen, stellte sich René den kritischen Fragen der Wähler oder diskutierte mit Persönlichkeiten der Stadt wo man vorher nie gedacht hätte das diese sich jemals einen Linken stellen würden.

Am Ende stand der Erfolg

 Den ersten Lohn dieser ganzen aufopferungsvollen Arbeit ernteten wir dann am 4. März. Im ersten Wahlgang schafften wir sensationelle 43,5 % und distanzierten die anderen Kandidaten mit großen Abstand. So erreichte der spätere Stichwahlgegner nur 20,3 %.
In der gestrigen Stichwahl hieß es dann Wilke gegen Wilke. Die ganz rein zufällige Namensgleichheit von René Wilke und dem amtierenden Oberbürgerbürgermeister Dr. Martin Wilke hat aber keine verwandtschaftliche Ursache.
Am Ende siegte René Wilke mit seinem Wahlteam und der Kampagne „Frankfurt geht besser“ mit hervorragenden 62,5 % und ist somit der künftige Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder). Die feierliche Amtseinführung findet dann am 6.5.2018 statt und danach beginnt erst richtig Arbeit, damit es dann heißt „Frankfurt wird besser“.

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