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Frank Kreitner

Das Leben neu erfinden

Pia Vergangenheit loslassen _ Kleist-Forum

Schlechter Sonntag

Lesedauer 2 Minuten

Es gibt Tage die einfach zum vergessen sind. Dazu gehört eindeutig der heutige Sonntag. Schlecht geschlafen, ungewiss und nachdenklich in den Tag gestartet.So sitze ich schon um 7:30 Uhr an diesem Blog und versuche meine Gedanken in Worte zu fassen. Gedanken um das Vergangene und das Kommende.

Mir begegnete vor einer ganzen Weile ein Spruch, der sehr passend für mich ist.

Vielleicht müssen wir das loslassen, was wir waren, um das zu werden, was wir sein werden.

pic1 Schlechter Sonntag - Morgendliche Magistrale

©Foto: Frank Kreitner / Morgendliche Magistrale

Seit einer ganzen Weile ist mir klar, dass ich die Vergangenheit loslassen muss. Sei es Kindheit, Job oder Partnerschaft. Vergangenheit kann man nicht mehr ändern. Sie gehört zu meinem Leben dazu. Ob positiv oder negativ. Aus der positiven kann ich Kraft schöpfen für kommende Aufgaben und Projekte. Aus der negativen sollte man aber nur die Lehre mitnehmen, dass man es in der Zukunft besser machen muss.

In der Reha und auch in den Wochen nach der Trennung von meiner Partnerin ist mir eine Sache besonders klar geworden. Ich muss meine Vergangenheit hinter mir lassen. Wenn man sich zu sehr auf das Vergangene versteift, dann verliert man den Blick für das Kommende. Das hier und jetzt ist wichtig. Damit muss man durch das Leben gehen und nicht mit der Vergangenheit. Die Umsetzung dieses Grundsatzes ist mir in den letzten Wochen schon ganz gut geglückt. Aber es wird immer wieder Niederschläge geben, die es notwendig machen zu beweisen das einem die Vergangenheit nicht wichtig ist, sondern einzig und alleine die Zukunft.

Auch am Sonntag gibt es Termine

Diese Gedanken werden mich noch eine ganze Weile begleiten. Trotz Sonntag und gedämpfter Stimmung gab es auch heute wichtige Termine.

Pic 2 Vergangenheit loslassen_Neujahrsempfang Frankfurt (Oder)

©️Foto: Frank Kreitner / Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt (Oder)

Traditionell wird mit Beginn eines neuen Jahres zu vielen Empfängen geladen. So auch heute in Frankfurt (Oder). Um 11:00 Uhr lud die Stadt zum Neujahrsempfang ins Kleist-Forum. In der Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters René Wilke ließ er das vergangene Jahr Revue passieren, sprach ernste Probleme an und stimmte die anwesenden Gäste auf die kommenden Monate ein. 

Nahtlos stellte er dann die Zuzugskampagne „Besser Frankfurt Oder“ vor. Beeindruckend die Zahlen das es ≈ 7000 Auspendler in die umliegenden Kreise und Städte gibt. Dem gegenüber stehen rund ≈ 13.000 Einpendler, die in Frankfurt (Oder) arbeiten aber nicht wohnen. Und vor allem diese Menschen will man mit dieser Kampagne erreichen. Vielleicht kann man sie davon überzeugen ihren Wohnort nach Frankfurt (Oder) zu verlagern.

Um 14:00 Uhr war ich dann zusammen mit unseren LINKEN Direktkandidaten für die brandenburgische Landtagswahl Wolfgang Neumann beim Dreikönigsempfang der CDU Frankfurt (Oder). Bei Glühwein und Gesang wurden durch die Sternsinger der katholischen Kirchgemeinde Heilig Kreuz Spenden für Hilfsprojekte in Gebieten mit Unterernährung und Ausgrenzung gesammelt.

Pic 3 Vergangenheit loslassen _ Dreikönigsempfang

©Foto: Frank Kreitner / Dreikönigsempfang der CDU Frankfurt (Oder)

Und zu guter Letzt sitze ich jetzt wieder am Rechner und schreibe am Blog. Dieser Blog, der mich nun schon ein paar Wochen begleitet und mittlerweile auf viel Aufmerksamkeit gestoßen ist. Wenn ich zum Beispiel mit meinem Blog andere dazu inspiriere, ihren ebenfalls wieder zu starten, dann ist das ein echtes Lob für mich. Es hilft mir meine Gedanken nicht nur runterzuschlucken, sondern auch zu verarbeiten. 

 

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  1. Jan

    Guten Tag Herr Kreitner, ich kenne diese Tage nur all zu gut. Das Gedankenkarussell dreht sich unermüdlich weiter. Ich habe meine Diagnose der Depression erst vor einigen Wochen erhalten und befinde mich noch ganz am Anfang meiner Wegfindung. Ich habe Ihren Blog mit großem Interesse gelesen und finde es großartig wie Sie Ihr Leben wieder selbst in die für Sie richtige Bahn lenken. Davon bin ich noch weit entfernt. Loslassen ist ein entscheidendes Kriterium aber es ist auch sehr schwer es umzusetzen.
    Wie reagiert ihr Umfeld im privaten Bereich auf Ihre Erkrankung? Ich stoße oft auf Unverständnis. Warum lässt Du Dich so gehen? Reiß dich mal zusammen! Du warst doch früher nicht so. Man fühlt sich hilflos. Meine Partnerin und ich sind seit zwei Jahren zusammen. Ich habe Angst, dass meine Beziehung nun an dieser Krankheit zerbricht. Und doch stimmt mich ihr Blog etwas zuversichtlich, denn es scheint auch mit dieser Krankheit einen Weg zugeben um eine gute Partnerschaft zuführen.
    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und auch Mut Ihren neuen Weg weiter so erfolgreich zu bestreiten.

    • Hallo Jan, vielen Dank für Deinen (ich darf doch Du sagen) Kommentar. Mein Umfeld reagiert sehr unterschiedlich auf die Krankheit. Zum einen gibt es die Leute die sehr verständnisvoll reagieren. Dann gibt es diejenigen die Verständnis haben aber trotzdem kritisch sind. Und ehrlich sind diese für mich am wichtigsten. Denn es bringt nichts wenn man in Watte gepackt wird. Es bedarf Leute die einem sprichwörtlich in den Hintern treten. Und zu guter letzt gibt es die Leute die absolut mit Unverständnis reagieren. Ein lachen und man ist bei den Leuten gesund. Ich gehe offen mit meiner Krankheit um. Daraus resultierend gibt es sicherlich zum Teil Probleme im Leben aber zum überwiegend großen Teil kommt diese Offenheit sehr gut an. Ich wünsche ihnen viel Glück und freue mich wenn sie meinen Blog weiter lesen und vielleicht sogar weiterempfehlen. Danke dafür schon mal im voraus.

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