Lesedauer 2 Minuten

Der Umgang mit Kritik ist ein echtes Problem von mir. Am vergangenen Montag wurde mir das mal wieder mehr als deutlich. Klar, wenn man mir normal sagt, dass ich einen Fehler gemacht habe, dann akzeptiere ich das. Mein Problem sind aber Personen die ständig am meckern sind.

Am Montag war so ein Moment. Ich war sowieso schon gereizt. Der Grund war eine Sitzung, die später anfing als geplant. Pünktlichkeit ist für mich ein muss und wenn man ehrenamtlich tätig ist, opfert man seine Zeit für eine gute Sache. Keiner hat dann Lust, seine geopferte Zeit nutzlos zu warten. 

In der ersten Sitzung von zwei konnte ich es dann mal wieder nicht unterlassen meine Laune über die sozialen Medien an andere weiterzugeben. Leider trieb ich es dann sogar so weit, dass mich jemand auf Facebook kurzzeitig sperrte. Zum Glück konnte ich diese Situation im Nachhinein noch klären.

Kritik an meiner Arbeit

In der zweiten Sitzung kam es dann zu dieser besagten Situation, wo man mal wieder Kritik an meiner Art der Protokollführung übte, was mich derart auf die Palme brachte das ich echt wütend wurde.Diese Wut spiegelte sich dann darin wieder, dass ich ungehalten, laut und unsachlich wurde. Ich war sogar soweit meinen Laptop zu nehmen und vor Wut loszugehen. Zum Glück habe ich das dann letztendlich nicht getan, da es die Situation nur noch verschärft hätte. 

Es war wieder diese Situationen, wo ich mich nicht unter Kontrolle hatte. Das ärgert mich enorm, da es mein Leben nur noch schwerer macht. Dieses querolante Verhalten dieser Person ist, was mich so ärgert. Klar, ich bin in der Politik und diese ist ein Haifischbecken. Allerdings ist es aber auch so, dass man ehrenamtlich tätig ist. Da kann man schon etwas andere Formen erwarten. Ansonsten läuft man Gefahr das die Leute resigniert das Handtuch werfen.

Was hilft also um mit solchen Situationen besser umzugehen? Einfach mit den Gedanken in die Sitzung gehen, dass sowieso wieder was kommt? Vorteil ist, dass man vorbereitet wäre. Nachteil ist aber, dass man gleichgültig wird und man diese Person, bei berechtigter Kritik nicht mehr ernst nimmt.Wie geht man also besser mit solchen Situationen um? Eine Frage, die mich sicherlich noch eine Weile begleiten wird.

Werbeanzeigen