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Ich befinde mich gerade in einer Phase, wo ich das Gefühl habe, das ich mich im Stillstand befinde.

Warum dieses Gefühl? Voller Euphorie habe ich Anfang des Jahres diesen Blog gestartet. Ich habe zudem ein Gewerbe gegründet und eine Umsatzsteuernummer beantragt. Zudem habe ich begonnen den Blog mit Inhalten zu füllen.

Warum der ungewöhnliche Weg Gewerbe und Umsatzsteuernummer? Ich wollte auf Nummer sicher gehen, wenn ich, so wie bereits geschehen, etwas Werbung schalte, um die Kosten der Website etwas zu refinanzieren. Da ich selber unerfahren bin, was Steuersachen angeht, wählte ich lieber diesen sicheren Weg. Auch wenn, wie ich jetzt merke, dass mit zusätzlichen Verpflichtungen einhergeht.

Stillstand
Das Gefühl von Stillstand

Warum das Gefühl von Stillstand

Zurück zu meinem Gefühl des Stillstands. Ich muss dazu sagen, dass ich kein wirkliches Ziel vor Augen habe. Ich habe das alles gestartet um mich selber neu zu erfinden und mich auszuprobieren. Vielleicht wird aus diesem probieren mehr aber vielleicht auch nicht. Aber trotzdem stehe ich vor der Frage wie weiter? Was will ich? Wohin soll der Weg führen? Ist es der richtige Weg?

Bei all den Fragen kommt halt bei mir das Gefühl hoch, das ich mich in einem Stillstand befinde. Aber muss ich wirklich dieses Gefühl haben? Ich denke eigentlich nicht und es tut auch nicht gut so zu denken. Dieses Empfinden setzt einem enorm unter Druck. Druck ist in meinem Fall genau das Falsche. Mir wurde von einer Freundin gesagt das ich nichts überstürzen und es langsam angehen soll. Schritt für Schritt. Und recht hat sie. Ich sage mir immer, dass Rom auch nicht an einem Tag erbaut wurde.

Und wenn ich es genauer betrachte, bin ich mit meinem Blog in der kurzen Zeit schon ziemlich weit gekommen. Die Zugriffszahlen steigen kontinuierlich. Das Feedback ist durchweg positiv. Die extrem offene Art meines Blogs kommt sehr gut an bei den Lesern. Das kann man schon als Erfolg werten. 

Von Stillstand kann man da nicht wirklich reden. Ich muss das Gefühl verdrängen und nach vorne schauen. Mich den kommenden Herausforderungen stellen und auch aus Niederlagen etwas Positives ziehen. 

Und schon alleine das Schreiben dieses Artikels bewegt mich weg von diesem Gefühl. Schreiben kann so gut sein.

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